Heilbronner Sandstein

Vom Steinbruch zum historischen Stadtbild

Über Jahrhunderte war Heilbronn sprichwörtlich steinreich: seit dem Ende des 14. Jahrhunderts wurde in den Brüchen im Stadtwald der Schilfsandstein als Baustein abgebaut. Im 19. Jahrhundert erlebten die Sandsteinbrüche ihre höchste Blütezeit, als hier ganze Straßenzüge aus diesem Material erbaut wurden. Am 4. Dezember 1944 ging das „alte Heilbronn“ mit seinen trauten Winkeln, seinen Patrizierhäusern und markanten Bauwerken im Bombenhagel der Alliierten unter. Einige der großen Monumente wie das Rathaus, das Käthchenhaus, die Kilianskirche und einige andere wurden im historischen Stil wieder aufgebaut, aber dennoch gilt Heilbronn heute bei vielen als eine Stadt mit wenig historischer Bausubstanz. Wer jedoch genau hinschaut, kann noch immer eine große Anzahl an Kirchen und Profanbauten, an Türmen, Brunnen, Figuren und Ornamenten, Grenz- und Grabsteinen, Weinberghäuschen und -mauern sowie alte Inschriften aus dem heimischen Sandstein entdecken und so vermittelt meine Multivisionsschau für viele ein „ganz neues Heilbronn“.

 

Maximale Laufzeit 80 Minuten.

Die Laufzeit kann aber auch je nach Veranstaltung bzw. Themenauswahl in kürzerer Form vorgeführt werden.